Home
Fritz Greve
Kulturkalender
Mitwirkende Künstler
SommerOper 2006
SommerOper 2005/6
Verein "Freunde Fritz Greve"
Links
Gästebuch
 



Fritz Greve tanzend mit Schwägerin Dodo (Dorothee Mozer) und Freunden vor dem Landhaus Greve


Nico A. Stabel studierte von 1999-2004 an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig vokale Korrepetition bei Prof. Hans-Georg Kluge, Prof. Karl-Peter Kammerlander (Lied) und Prof. Gerald Fauth (Klavier). Während seines Studiums war er ständiger Begleiter in den Gesangsklassen von Prof. Helga Forner und Prof. Hans-Joachim Beyer. Darüber hinaus arbeitete er zu der Zeit bereits an der Oper Leipzig („Aida“), dem Theater Magdeburg („Der Barbier von Sevilla“) und dem Anhaltinischen Theater Dessau („Les Misérables“). Nach seinem sehr gut abgeschlossenen Examen war er in der Spielzeit 2004/05 Korrepetitor des Internationalen Opernstudios am Staatstheater Nürnberg (u.a. „Madame Butterfly“). 2005 arbeiteter er als Korrepetitor bei den Schlossfestspielen Haldenstein (Chur, Schweiz) sowie als Musikalischer Leiter auf dem Kreuzfahrtschiff AIDA cara. In den Jahren 2007 und 2008 wirkte er als Musikalischer Assistent von Marco-Maria Canonica bei den Opernfestspielen Heidenheim mit. Als Begleiter war Nico A. Stabel u.a. beim RWE-Wettbewerb Leipzig/Essen, beim Lortzing-Wettbewerb Leipzig und beim „La Voce“-Gesangswettbewerb in Bayreuth tätig. Meisterkurse begleitete er 2000 für Prof. Ingrid Figur (Berlin) in Leipzig, 2001 für Prof. Sven Björköj (Oslo) in Leipzig, 2001 dozierend mit Matthias Gerchen (Hannover) in Pisa, sowie 2006 für Prof. Lilian Sukis (Salzburg) und Ks Brigitte Eisenfeld (Staatsoper Berlin) in Laubach. Er selbst besuchte Meisterkurse für Liedbegleitung bei Prof. Graham Johnson (London) und Prof. Konrad Richter (Stuttgart). Seit 2006 lebt und arbeitet er freischaffend in Berlin, u.a. als privater Vocal Coach und als Pianist bei offiziellen Vorsingen (H&H Künstleragentur Leipzig/München, 2006), bei Orchesterprobespielen („Qatar Symphony Orchestra“, 2007) und bei verschiedenen Gesangsprojekten (u.a. Varietéfestival Tilburg, NL 2008). Darüber hinaus ist er als Cembalist festes Mitglied des Residenzorchesters Schloss Charlottenburg. Im November 2009 führen ihn mehrere Liederabende nach Israel.

Nicholas Rimmer wurde 1981 in England geboren und ist deutsch-englischer Abstammung. Schon früh entwickelte er eine vielseitige Musikalität und studierte neben Klavier auch Komposition, Tonsatz und Dirigieren als Jungstudent am Royal Northern College of Music, bevor er von 2000 bis 2003 ein Studium der Musikwissenschaft an Clare College, Cambridge absolvierte. Als Organist des renommierten Chors von Clare College unternahm er auch internationale Tourneen und machte mit einer Einspielung des Requiems von John Rutter bei Naxos auf sich aufmerksam. 
Spätestens seit dieser Zeit setzt er sich intensiv mit dem Liedrepertoire auseinander, zu dem er wichtige Impulse von führenden Liedpianisten wie Roger Vignoles, Malcolm Martineau, Justus Zeyen, Wolfram Rieger und Irwin Gage erhält. Er wurde beim 2005 Birmingham Award for Accompanists mit dem 1. Preis ausgezeichnet und trat bereits bei bedeutenden Festivals in Aldeburgh, Aix-en-Provence, Leeds und Mecklenburg-Vorpommern, sowie in der Wigmore Hall auf. Als Solist spielte Nicholas u.a. mit dem Manchester Camerata, dem Orchestra of Opera North, dem Tallis Chamber Orchestra und dem Londoner EnsembleAurora. Seit dem er Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs 2006 wurde, verbindet ihn eine rege und erfolgreiche Konzerttätigkeit in ganz Deutschland mit dem Bratschisten Nils Mönkemeyer, die durch eine CD -Veröffentlichung bei Genuin (April 2008) und in Konzertmitschnitten bei mehreren Rundfunkanstalten dokumentiert ist. Sein Interesse für Kammermusik führte 2005 zur Gründung des Leibniz Trios, das, durch die European Chamber Music Academy und vor allem durch die Arbeit mit Hatto Beyerle und Ulf Schneider geprägt, mehrere Wettbewerbserfolge erreichte und international konzertiert. 

Tobias Rank, 1968 in Leipzig geboren, studierte an der Hochschule für Musik & Theater Leipzig Klavier, Komposition und Cembalo. Konzerte mit überwiegend Neuer Musik sowie als Kammermusikpartner führten ihn in viele Länder Europas, nach Nordafrika, Asien, Kanada und Mexiko. Neben einem Lehrauftrag an der HMT Leipzig unterrichtet er an der Musik u. Kunstschule "Clara Schumann" in Leipzig. Tobias Rank gab Improvisations/Klavierkurse an Schulen in Kopenhagen, Dublin und Bangkok. Außerdem: Bühnenmusiken an den verschiedensten Sprechtheatern in Deutschland und der Schweiz; Wanderkino (Stummfilme mit Musik); Lied- u. Chorkompositionen.

Evgeni Bozhanov wurde 1984 in Russe (Bulgarien) geboren. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er im Alter von 6 Jahren an der Spezialschule für Musik für besonders begabte Kinder. Mit 12 Jahren spielte er das C-Dur Konzert KV 415 von W.A.Mozart mit dem Philharmonischen Orchester seiner Heimatstadt im Rahmen seines Debüts. Es folgten weitere Soloauftritte und Konzerte mit Orchester. 1996/1997 erhielt Evgeni Bozhanov zwei erste Preise bei den nationalen Wettbewerben „Svetoslav Obretenov“ und „Dimitar Nenov“. 1999 wurde er mit dem ersten Preis und zwei Sonderpreisen beim Internationalen „Frederic Chopin Wettbewerb“ in Varna (Bulgarien) ausgezeichnet. Im darauf folgenden Jahr machte er durch den ersten Preis beim „Jeunesses Musicales Wettbewerb“ in Rumänien auch international auf sich aufmerksam. Nach der Teilnahme an einem Meisterkurs bei Boris Bloch entschied sich Evgeni Bozhanov für ein Studium an der Folkwang Hochschule für Musik und Tanz in Essen bei Prof. Boris Bloch. Dies wurde ermöglicht durch ein Stipendium der Alfred und Cläre-Pott Stiftung. 2002 gewann Evgeni Bozhanov den renommierten Folkwang Preis der Stadt Essen, 2004 den Chopin Wettbewerb in Köln und den Förderpreis der Köhler-Osbahr Stiftung in Duisburg. Er erhielt zahlreiche Einladungen zu Konzerten, unter anderem für ein Solorezital beim Klavierfestival Ruhr. Seit 2005 ist Evgeni Bozhanov Stipendiat der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung. Im März 2006 gewann Evgeni Bozhanov den 1. Preis beim 1. Internationalen Carl Bechstein Wettbewerb Ruhr. Im November 2006 wurde ihm der Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstler verliehen. Zur Zeit arbeitet Evgeni Bozhanov an der Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf zusammen mit Prof. Georg Friedrich Schenck im Fach Klavier und mit Prof. Rüdiger Bohn im Fach Dirigieren. Regelmäßig besucht er Meisterkurse von Prof. Dmitri Bashkirov. In der Spielzeit 06/07 konzertiert Evgeni Bozhanov in führenden Konzerthäusern u.a. im Gasteig München und in der Alten Oper Frankfurt.

Juliane Rempel, 1975 in Berlin geboren, ist Absolventin der Universität der Künste Berlin. Nach dem Abitur am neusprachlichen Friedrich-Schiller-Gymnasium in Weimar ist sie 1998 im Studiengang Lehramt Bildene Kunst an der UdK Berlin immatrikuliert worden. 2001 Zwischenprüfung Bildene Kunst. Ab 2002 zusätzliches Studium der Freien Malerei in der Klasse von Prof. Fußmann. 2003 Absolventin der Bildenen Kunst Freie Malerei. Seit 2004 Studium an der Humboldt-Universität Berlin. Auslandsaufenthalte und die Mitarbeit in der Galerie des Deutschen Akademischen Austauschs Dienstes ergänzen ihre Studien.  

Das RIMSKY-KORSAKOW QUARTETT wurde 1939 gegrundet. Zu der heutigen Besetzung des Klangkörpers gehören Michail Bondarev (Geige), Ekaterina Belissova (Geige), Alexej Popov (Bratsche), Stanislav Ljamin (Cello). Alle sind Absolventen des St.Petersburger Konservatoriums.         Im Mittelpunkt des umfangreichen Repertoires steht die instrumentale Kammermusik der russischen Komponisten. Die zeitgenossische Musik gehört auch zum Interessenkreis der Musiker. Das Rimsky-Korsakov-Streichquartett tritt aktiv in Russland und im Ausland (Deutschland, Italien, Frankreich, Grossbritannien, Schweiz, Finnland) auf, nimmt an verschiedenen Festivals teil. Russische, Deutsche, amerikanische und franzosische Aufnahmefirmen gaben CDs heraus.

Kulturminister Prof. Dr. Dr. Hans-Robert Metelmann, geb. 1952 in Berlin, studierte Human- und Zahnmedizin an der Freien Universität Berlin, bevor er 1977 Zahnarzt, 1982 Arzt und 1979 prom. Dr. med. dent. wurde. 1980 arbeitete er an der Universität von Texas in San Antonio und war seit 1986 Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Im selben Jahr promovierte er zum Dr. med. und erhielt den Konrad-Morgenroth-Preis für Krebsforschung. 1987 wurde ihm der Johann-Peter-Zimmermann-Preis und 1988 der Martin-Wassmuns-Preis verliehen. Als Mitglied der Amerikanischen Krebsforschungsgesellschaft AACR und Facharzt für Plastische Operationen habilitierte Hans-Robert Metelmann 1989 an der FU Berlin. 1991 wurde er Visiting Professor an der Universität von Alabama in Birmingham. 1993 erhielt er eine C4-Professur für Mund-, Kiefer- u. Gesichtschirurgie u. Plastische Operationen an der Universität Greifswald. Seit 1994 arbeitete er als parteiloser Stadt-verordneter in der Stadt Jarmen und war bis 1996 Dekan der medizinischen Fakultät der Universität Greifswald. 1998 wurde er Prorektor und 2000 Rektor der Universität Greifswald sowie Mitglied der Internationalen Kommission der Hochschulrektorenkonferenz u. Beauftragter für Nordosteuropa. Seit 2002 hat Prof. Dr. Metelmann das Amt des Ministers für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Mecklenburg-Vorpommern inne.

Dorothe Ingenfeld wurde 1974 in Xanten am Niederrhein geboren.
1994 begann sie ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin und wechselte 1997 an die Guildhall School of Music and Drama nach London. Hier schloss sie drei Jahre später ihr Studium bei Rudolf Piernay und Annette Thompson mit Auszeichnung ab. Seither betreibt weitergehende Studien  bei Prof. Anneliese Fried und gehörte der Meisterklasse von KS Dietrich Fischer-Dieskau an. 
Ihr umfangreiches Liedrepertoire umfasst Kompositionen von Schubert, Mahler und Wolf bis zu Schönbergs „Das Buch der hängenden Gärten“, die sie erfolgreich in London aufführte. Inspirationen im Bereich Lied bekam sie in Meisterkursen bei Dietrich Fischer-Dieskau, Graham Johnson, Paul Hamburger und Norman Shetler. Für eine CD-Einspielung sang Dorothe Ingenfeld Heine Vertonungen, am Klavier begleitet von Cord Garben. Regelmässig gibt sie Liederabende mit den Pianisten Hendrik Heilmann und Philip Mayers. Im Jahr 2001 war sie Preisträgerin beim Internationalen Wettbewerb für junge Opernsänger der Kammeroper Schloss Rheinsberg. 
Auf der Opernbühne war sie unter anderem zu sehen als Cherubino (Mozart Le Nozze di Figaro), Orfeo (Gluck Orfeo ed Euridice), Orlowsky (Strauss Die Fledermaus) und Öffentliche Meinung (Jaques Offenbach Orpheus in der Unterwelt) mit Regisseuren wie André Engel, Hinrich Horstkotte, Matthias Remus, Artiglio DoColonello.
Konzertreisen und Opernaufführungen führten Dorothe Ingenfeld mit Dirigenten wie David Crescenzi, Lothar Königs, Nicolas McGegan, Hermann Max, Ludger Rémy und Christoph Hammer nach England, Frankreich, Österreich, Israel, Japan, von Hongkong nach Singapur und schließlich nach Doha in Qatar, wo sie bei der Uraufführung der Oper Ibn Sina von Michiel Borstlap mitwirkte, die von der internationalen Presse mit Spannung verfolgt und überaus positiv aufgenommen wurde. Außerdem gastierte sie beim Sapporo Festival in Japan, beim Israel Festival und bei der Internationalen Bachakademie in Stuttgart.

Philip Mayers wurde in Bundaberg / Australien geboren und studierte am Queensland Conservatorium of Music Klavier und anschließend Korrepetition an der dortigen Opernschule. 1986 gewann er beim A.B.C. - Wettbewerb "Young performer of the year" den 1. Preis im Fach Klavier. Im Anschluss daran erhielt er vom Australia Council ein Stipendium, mit dessen Hilfe er seine Studien bei Phillip Moll in Berlin fortsetzen konnte. Seitdem lebt der vielseitige Musiker in Berlin, wo er sich als Pianist, Liedbegleiter, Kammermusiker und Korrepetitor einen Namen gemacht hat. Konzertreisen führten ihn zu Festivals nach Aldeburgh, Montreux, Roque d´Anteron, Wratislawa, Cantans, Schleswig Holstein sowie zu den Berliner Festwochen. Auch am April Spring Festival in Nordkorea nahm er mit dem Ensemble für Musik "Blue Noise" teil, desen Mitbegründer er ist. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit verschiedenen Rundfunkchören Deutschlands, so z.B. mit dem RIAS - Kammerchor, mit dem er mehrfach gastierte und Aufnahmen einspielte (Harmoni Mundi). Auch als Komponist und Arrangeur ist Philip Mayers erfolgreich. 1998 wurde an der Berliner Kammeroper seine Oper Triest uraufgeführt.

Christine Schulz-Wittan, geboren 1952 in Leipzig, studierte Musikwissenschaft bei Prof. A. Brockhaus an der Humboldt-Universität Berlin, Dirigieren bei GMD Prof. Heinz Fricke und Komposition bei Prof. Ruth Zechlin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Von 1976 bis 1989 hatte sie ein Engagement als Kapellmeister an den Theatern Neustrelitz und Magdeburg und war außerdem Cembalistin und Dirigentin beim Telemann-Consort Magdeburg und Telemann-Orchester Blankenburg (Kloster Michaelstein). Seit 1989 ist sie freischaffend. Sie konzertierte u.a. mit der Schweriner Philharmonie, der Halleschen Philharmonie, der Neubrandenburger Philharmonie, dem Loh-Orchester Sonderhausen, dem Sinfonie-Orchester Gotha, der Weimarer Staatskapelle, der Jenaer Philharmonie sowie dem Runfunksinfonieorchester Berlin. Meisterkurse besuchte sie bei Kurt Masur, Arvid Jansons, Heinz Rögner und Max Pommer und komponierte für Theaterhäuser in Berlin, Potsdam und Frankfurt am Main. Seit 1989 unterrichtet sie und hat Lehraufträge an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ sowie der Schauspielschule „Ernst Busch“ Berlin. 

Jana Reiner wurde in Neubrandenburg geboren und besuchte von 1990 bis 1994 die  Musikspezialklassen am GOETHE- GYMNASIUM in Demmin. Ab 1994 studierte sie Gesang an der Hochschule für Musik CARL MARIA VON WEBER Dresden bei Prof. Ilse Hahn und Prof. Heidi Petzold. Ein Aufbaustudium in der Opernklasse bei Prof. Andreas Baumann schloss sich 1998 an. In dieser Zeit wirkte Jana Reiner in  zahlreichen Hochschulinszenierungen mit. Sie erhielt 2000 das CARL- MARIA- VON- WEBER- STIPENDIUM der Studienstiftung der Stadtsparkasse Dresden. Bereits während des Studiums war Jana Reiner als Gast in der Staatsoperette Dresden, am Opernhaus Halle und am Theater Freiberg tätig. Mehrfach arbeitete sie seit 2000 mit der BATZDORFER HOFKAPELLE und der Universität Jena zusammen, hier 2005 auch mit der Jenaer Philharmonie. Ein Festengagement führte Jana Reiner 2002 als lyrische Sopranistin ans Theater Plauen- Zwickau, wo sie in den folgenden zwei Jahren u.a. als Gräfin Carlotta in Carl Millöckers Operette GASPARONE, als Fiordiligi in Mozarts COSI FAN TUTTE und als Marzelline in FIDELIO von Beethoven zu erleben war. Seit 2004 ist Jana Reiner freischaffend als Konzert- und Opernsängerin tätig und arbeitete als Solistin u.a. mit den Barockorchestern in Dresden und Chemnitz, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, der ROBERT- SCHUMANN- PHILHARMONIE Chemnitz, dem Dresdner Kreuzchor, dem Münchner Bachorchester, dem Polski Chor Kameralny und dem Dresdner Kammerchor zusammen. Freie Opern- und Theaterproduktionen führten sie u.a. an das Schauspielhaus Leipzig, das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth und an das Staatstheater Mannheim.

Birger Radde wurde geboren 1977 in Demmin (Mecklenburg/Vorpommern) und besuchte von 1990 - 1996 das Musikgymnasium "Johann Wolfgang von Goethe" Demmin, wo er neben dem Unterricht im Fach Klavier ersten Stimmbildungsunterricht bei Christine Richter ab dem 16. Lebensjahr erhielt. Schon während der Schulzeit wurde er zweimaliger Preisträger im Fach Gesang beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" (1995 in Nürnberg und 1997 in Leipzig). Er studierte von 1997 bis 2002 an der Musikhochschule Dresden bei Prof. Ilse Hahn und beendete das Studium als Diplom-Musikpädagoge mit dem Prädikat „sehr gut". Von 2003 - 2005 erhielt er ein zusätzliches Aufbaustudium an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig bei Prof. Hans-Joachim Beyer. Meisterkurse absolvierte er bei KS Prof. Peter Schreier (Mozartarien), KS Olaf Bär (Das deutsche Lied), Prof. Christoph Prégardien (Lieder von R. Schumann beim Musikfest Stuttgart 2001), Prof. Siegfried Mauser und Wolfgang Rihm (Lieder von Wolfgang Rihm), Prof. Norman Shetler, Prof. Richard Miller (Sommerakademie Salzburg 2000), Prof. Scot Weir und Prof. Semjon Skigin. Mitwirkung in zahlreichen Opern- und Operetteninszenierungen sowie rege Konzerttätigkeit, u.a. mit den Kapellsolisten der Staatskapelle, dem Neuen Bachischen Collegium Musicum, dem Telemann Kammerorchester Michaelstein, dem Barockorchester und der Merseburger Hofmusik unter der Leitung von Gewandhausorganist Michael Schönheit. Rundfunkaufnahmen bei Deutschlandradio Berlin, MDR Kultur und DRS 2. Auch widmet er sich ebenso dem Liedgesang. Zusammen mit der Pianistin Sonja Lohmiller gab er Liederabende in Dresden, Leipzig und im gesamten sächsischen Raum. In der Spielzeit 2003/04 hatte der Tenor Gastverträge an der Oper Leipzig in "Der Vetter aus Dingsda", "Les Troyens" und "Les contes d´Hoffmann.

Mandy Bruhn wurde in Demmin geboren. Als Mitglied des Kinderchores unter Leitung von Christine und Stefan Richter erhielt sie Stimmbildung und die Gelegenheit solistisch aufzutreten. Ab dem 14. Lebensjahr besuchte sie die Musikklassen des Goethe-Gymnasiums und bekam Unterricht in den Fächern Gesang, Klavier, Gitarre, schulpraktisches Klavierspiel sowie Chor- und Ensemblemusizieren. Im Jugend- und Kammerchor sang sie in zahlreichen Konzerten im regionalen und überregionalen Raum und wurde dabei häufig auch mit solistischen Aufgaben betreut. 1994 absolvierte sie das Abitur u.a. im Leistungskurs Musik. Während ihrer Ausbildung zur Bankkauffrau von 1995 – 97 blieb  Mandy auch weiterhin Mitglied des Jugendchores des Musikgymnasiums und studierte Gesang an der Hochschule für Musik & Theater Rostock in der Klasse von Christine Dammann. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung studierte sie von 1997-2003 Schulmusik für das Lehramt Gymnasium mit Hauptfach Gesang bei Prof. Waldemar Wild sowie Klavier und Klarinette in den Nebenfächern. Während des umfassenden Studiums konnte sie vielfältige Erfahrungen als Solistin und Ensemblemitglied, z.B. bei Konzerten und Liederabenden, in der Bigband der Hochschule für Musik oder im auch im Orchester der Schulmusiker sammeln. Seit Studienbeginn ist Mandy Mitglied des Kammerchores der Hochschule unter Leitung von Dagmar Gatz, die sehr erfolgreich an internationalen Chorwettbewerben in Prag, Helsinki, Verona und Deutschland teilgenommen hat.     Seit 2002 studierte sie Gesangspädagogik bei Anthony Baldwin und später bei Carola Höhn. Seit einigen Jahren leitet sie zahlreiche Elementar- und Instrumentalkurse für Kinder an der Rostocker Rock & Pop Schule. Ihr Wunsch ist es, Ihre vielfältigen musikalischen Leidenschaften zum Beruf zu machen. Mit der Bewerbung um eine Praktikumsstelle bei einem professionellen Ensemble wie dem RIAS Kammerchor könnte sie dem Beruf als Chorsängerin ein Stück näher kommen.

Lars Grünwoldt wurde in Teterow geboren und erhielt seine erste musikalische Ausbildung an der Musikschule Malchin bei Karin Knöfel.        Ab dem 14. Lebensjahr besuchte er die Spezialklasse für Musikerziehung und erhielt Unterricht bei Christine und Stefan Richter. Lars studierte an der Hochschule für Musik & Theater Rostock bei Anthony Baldwin, erhielt Unterricht an der Hochschule für Musik Hamburg bei Prof. Wolfgang Löser und beendete sein Studium an der der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in der Klasse von Prof. Scot Weir. Als Stipendiat der Komischen Oper Berlin sang er 2004 an der Seite von Jochen Kowalski die Hauptpartie des Damon in „Pastorelle en musique“ von Telemann. Zahlreiche Opernproduktionen führten ihn neben der Komischen Oper u.a. an die Staatsoper Unter den Linden, die Berliner Kammeroper, die Neuköllner Oper, ans Theater Magdeburg, die Kammeroper Schloss Rheinsberg oder ins Nationaltheater Luxemburg. Schon zum wiederholten Male konzertierte er in der Berliner Philharmonie, im Konzerthaus Berlin sowie im Nikolaisaal Potsdam.    Während des Festivals „Klassik am Meer“ in Wilhelmshaven führte er 2005 unter Leitung des Freiburger Barocksolisten Thorsten Johann die Oper „Almira“ und das Oratorium „Messiah“ von G. F. Händel auf. Als Solist war er 2005 in „Les contes d´ Hoffmann“ am Staatstheater Braunschweig und in „Don Giovanni“ im Theater Kampnagel Hamburg zu erleben. 2006 war er mit einem Stückvertrag Gast an der Hamburgischen Staatsoper sowie am Staatstheater Braunschweig engagiert. Derzeit singt er am Theater Koblenz die Partie des Grafen in „Le nozze di Figaro“ von W. A. Mozart. Meisterkurse absolvierte er u.a. bei Dietrich-Fischer Dieskau, Thomas Quasthoff und Rudolf Piernay. Lars ist Stipendiat bei Yehudi Menuhin „Live music now“ und widmet sich zusammen mit den Pianisten Stephanie Hoernes, Mio Kurihara und Hendrik Heilmann ganz besonders der Aufführung von Liederzyklen. Während der diesjährigen Festspiele Mecklenburg-Vorpommern sang er den Liederzyklus „Die schöne Magelone“ von Johannes Brahms nach der Liebesgeschichte von Ludwig Tieck, die Kulturminister Prof. Dr. Dr. Hans-Robert Metelmann vortrug. Lars ist Mitbegründer und Künstlerischer Leiter im Landhaus Greve.

Hannah Elisabeth Sußmann wurde in Buxtehude geboren und studierte nach dem Abitur Schulmusik an der Hochschule für Musik und Theater sowie Germanistik an der Universität Hamburg. An der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin studierte Hannah Gesang/Musiktheater und beendete ihr Studium als Opern- und Konzertsängerin sowie Gesangspädagogin mit Diplom. Sie war 2 Jahre in der Liedklasse von Prof. Wolfram Rieger und wirkte in vielen Operinszenierungen u.a. als Gräfin in Schuberts „Die Verschworenen“, als Gouvernante in Dessaus „Leonce und Lena“, als Dorabella in „Cosí fan tutte“, als Sextus und Annius in „La clemenca di Tito“ oder als 3. Rheintochter Floßhilde in „Rheingold“, aber auch in verschiedenen Co-Produktionen der Komischen Oper mit den Berliner Hochschulen, u.a. in Christopf Herzogs „Luisas Traum“, Tom Johnsons „4-Ton-Oper“ oder in Ned Rorems „Three sisters who are not sisters“ mit. Liederabende gab die Mezzosopranistin mit Werken von Pfitzner, Strauss, Berg, Britten, Wagner, Brahms, Wolf und Liszt, aber auch  Kirchenkonzerte im gesamten Bundesgebiet u.a. in der Berliner Philharmonie und im Französischen Dom Berlin. Ab der kommenden Spielzeit wird sie im Chor der Komischen Oper Berlin engagiert sein.

Karl Petersen studierte an der Universität der Künste Berlin bei Kammersängerin Prof. Jutta Schlegel und  Kammersänger Prof. Harald Stamm. Er war zwei Jahre Mitglied in der Liedinterpretationsklasse von Dietrich Fischer-Dieskau und Wolfram Rieger. In Meisterkursen mit Prof. Hans-Joachim Beyer, Annette Markert und René Jacobs erwarb der junge Bass die Mittel und Kenntnisse insbesondere für Alte Musik sowie sein Konzert- und Liedrepertoire. Neben klassischen Operpartien wie Sarastro (Zauberflöte), Leporello (Don Giovanni) oder Fasolt (Rheingold), die er im Rahmen seines Studiums aufführte, widmet sich Karl in Produktionen mit der Neuen Opernbühne Berlin der Zeitgenössischen Oper mit Stücken wie Golem von John Casken oder Satyrion von Bruno Maderna. Im vergangenen Jahr wurde Karl als Gast in der Rolle des Samiels und des Eremiten an das Eduard von Winterstein Theater in Annaberg-Buchholz engagiert. Bei den Internationalen Bachtagen in Bad Hersfeld sang er neben einigen Bachkantaten auch die Basspartie in Stabat Mater von Antonín Dvorák.

Florian Krumm wurde 1979 in Augsburg geboren, besuchte dort ab dem 10. Lebensjahr das Musikgymnasium, erhielt Unterricht in den Fächern Klavier, Gesang und Querflöte. 2000 begann er ein Gesangspädagogikstudium in der Klasse von Prof. Bernd Göpfert in Freiburg (Breisgau). Im Rahmen seines Studiums erhielt er ein Stipendium der Landesstiftung Baden-Würtenberg und somit die besondere Möglichkeit eines Studienaufenthaltes am Konservatorium von Sydney in Australien. Im Anschluss daran erhielt er sein Diplom als Gesangspädagoge in Freiburg und setzte 2004 sein Studium  in Opern- Lied und Konzertgesang in Berlin, zuerst an der  Musikhochschule  „Hanns Eisler“ bei Prof. Scot Weir und später an der Universität der Künste bei Prof. Siegfried Lorenz fort.          Er besuchte Meisterkursen von Boris Bakow (Salzburg), Thomas Quasthoff (Berlin), Kristina Laki (Berlin) und Sir Donald McIntire (Sydney) und trat neben anderen Engagements u.a. solistisch bei den Schwetzinger Festspielen, den  Fest-spielen Baden Baden und zusammen mit dem Freiburger Barockorchester in Moneverdi`s Oper "Ritorno di Ulisse in Patria" auf.

Frank Volker Giese wurde 1972 in Berlin geboren, machte zunächst eine Ausbildung zum Bühnendekorateur beim deutschen Fernsehfunk und begann 1996 privaten Gesangsunterricht zu nehmen. Erste öffentliche Auftritte führten ihn als Mitglied des Kammerchores „amici musicae“ u.a. ins Konzerthaus Berlin und in den Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie. Als Mitglied des Konzertchores der Staatsoper Unter den Linden sang er in verschiedenen Inszenierungen wie „Aida“, „Christoph Kolumbus“, „Der fliegende Holländer“ oder „Parsifal“ mit. Bei der Kammer-oper Schloss Rheinsberg wurde er 2000 in „Der Barbier von Sevilla“ als Offizier unter GMD Rolf Reuter engagiert. Darüber hinaus wirkte er am Deutschen Theater Berlin in der Inszenierung „Verratenes Volk“ unter der Regie von Einar Schleef mit. Es folgten Engagements am Theater Brandenburg als Fiorillo in „Der Barbier von Sevilla“ sowie im Nikolaisaal Potsdam als Major von Wangenheim in „Der Bettelstudent“. 2002 arbeitete er  zusammen mit Angelica Domröse in „Iphigenie in Rheinsberg“ und machte im Rahmen der Sommeroper der Humboldt-Universität Berlin als Samarone in „Béatrice et Bénedict“ auf sich aufmerksam. 2003/4 war er als Solist während der Opernwerkstatt Rheinsberg und am Deutschen Theater in „Das Käthchen von Heilbronn“ zu sehen. In diesem Jahr hat er während der Festspielinszenierung des „Parsifal“ von Bernd Eichinger im Chor der Gralsritter an der Staatsoper Unter den Linden Berlin mitwirken dürfen. Auch spielte er als Josef Kuhbrot in „Der Vetter aus Dingsda“ und Pitzelberger in „Salon Pitzelberger“ am Theater Karlshorst bzw. am Theater Freital. Momentan probt er für die Sommerakademie Bad Orb die Rolle des Saretzki in „Eugen Onegin“

Krassimir Jossifov wurde 1980 geboren in Sofia/Bulgarien. Von 1987 bis 1999 besuchte er die Musikschule in Sofia. Seit 2000 studiert Krassimir an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Konradin Groth und seit 2003 an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin bei Prof.William Foreman. Er ist Mitglied im RIAS Jugendorchester und Aushilfe beim Jungen Sinfonie-Orchester Berlin und der Jungen Deutschen Philharmonie. Er konzertierte bereits mit dem Deutschen Kammer-Orchester Berlin, dem Kammerorchester Unten den Linden, der Kammerakademie Potsdam, dem Neuen Kammer-Orchester Potsdam und dem Sinfonie Orchester Berlin. Momentan hat er Gastverträge beim Orchester des Stella-Musicaltheaters Berlin, an der Deutschen Oper Berlin und ist Aushilfe bei den Berliner Sinfonikern sowie der Süddeutschen Philharmonie Constanz.

Scott Curry studierte Klavier bei der Schnabel-Schülerin Nancy Weir in seiner Heimatstadt Brisbane (Australien) und an der Berliner Universität der Künste, wo er 1987 einen Lehrauftrag im Fachbereich Gesang/Musiktheater übernahm. Als Pianist war er an mehreren australischen Theatern, Opernhäusern und Festivals tätig. Er konzertiert mit namhaften Sängern, darunter Jochen Kowalski und Doris Soffel. Als Dirigent leitet er regelmäßig Musiktheaterproduktionen und Konzerte in Berlin, ebenso in Rheinsberg, Potsdam, und Stuttgart.

Hendrik Heilmann wurde 1979 in Berlin geboren und lebt in Berlin.       Seit seiner Kindheit erhielt er eine Ausbildung in den Fächern Klavier, Harmonielehre, Komposition und Gehörbildung, u.a. an der Musik-Akademie Rheinsberg. Im Alter von 16 Jahren gewann er den 3. Preis beim Steinway-Klavierspiel-Wett-bewerb und den 2. Preis beim Landeswettbewerb "Schüler komponieren". 1999 begann er mit dem Studium an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" bei Prof. Alexander Vitlin und Prof. Susanne Grützmann. Regelmäßig nimmt er an Kursen von Dietrich Fischer-Dieskau, Thomas Quasthoff, Christa Ludwig und Wolfram Rieger teil. Als Liedpianist war Hendrik Heilmann wiederholt zu hören in München, Berlin, Potsdam, Leipzig, Frankfurt/Oder; in Engagements für die Kammeroper Schloss Rheinsberg und für die Berliner Sing-Akademie. Auch im Konzerthaus Berlin und der Berliner Philharmonie war er zu Gast. Darüber hinaus debütierte er im August 2002 bei den Salzburger Festspielen. 2003 und 2004 wurde Hendrik Heilmann zum Festival in Aix-en-Provence eingeladen und arbeitete unter der Leitung von Daniel Harding an der Oper Wozzeck mit. Er war als Begleiter beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München sowie beim Bundeswettbewerb Gesang in Berlin tätig. 2005 gewann er den Begleiterpreis des Internationalen Gesangswettbewerbs »La Voce« in Bayreuth.

Stephanie Hoernes, geb. 1974 in Innsbruck/Österreich, studierte nach dem Abitur Klavier bei Prof. Tibor Hazay an der Musikhochschule Freiburg. Nach ihrem Diplom wechselte sie zu Prof. Matthias Kirschnereit an die Hochschule für Musik und Theater Rostock, und Anfang 2001 schloss sie ihr dortiges Aufbaustudium im Fach Klavier-Kammermusik mit Auszeichnung ab. Im Nebenfach studierte sie Liedgestaltung bei Karola Theill und begleitete Meisterkurse u.a. bei Dietrich Fischer Dieskau. Derzeit lehrt sie Klavier an der Hochschule für Musik Dresden und Liedbegleitung an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin, wo sie auch schon im Bereich Bläserkorre-petition tätig war. Als freiberufliche Pianistin lebt sie in Berlin und konzertiert solistisch, mit wechselnden kammermusikalischen Besetzungen, Sängern und Schauspielern. Zu den wichtigsten Ereignissen zählen: Konzertreisen mit dem Orchestervorstand der Staatskapelle Berlin in Länder des Nahen Ostens und nach Malta; ein Auftritt vor den Berliner Philharmonikern;   Klavier- und Liederabend in der Philharmonie Bydgosz/Polen;  Klavierabende in Bonn, Neuwied und Berlin; Skandinavien-tournee mit dem ensemble controverse;  Einstudierung und Aufführung des Stücks „Zarah 47“ von Peter Lund mit der Schauspielerin Martina Guse in Rostock; Engagement am Theater Vorpommern für den Klavier-Solopart des Balletts „Undine“ von Hans Werner Henze; Einstudierung und Mitwirkung an der „Dreigroschenoper“ am Volkstheater Rostock; kammermusikalische Auftritte u.a. bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und mit der Kammersymphonie Berlin beim Festival in Ravello/Italien.

Mio Kurihara wurde 1980 in Tokio geboren. Im Alter von 5 Jahren erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht. Von 1989- 1994 wurde sie von Frau L. Grote an der Meerbuscher Musikschule unterrichtet. 1994 gewann sie den 1. Preis des Landeswettbewerbs "Jugend- musiziert", sowie den "Trude-Fischer-Förderpreis" der Stadt Meerbusch. Von 1994- 1998 nahm sie in Tokio Klavierunterricht bei Frau S. Sugitani und Frau M. Ishii. 1998 gab sie ein Sonderkonzert zum 10-jährigen Bestehen der "Trude-Fischer-Stiftung". Seit 1998 studiert Mio Kurihara an der Hochschule für Musik "Hanns-Eisler " bei Prof. G. Sava und Prof. W. Olbertz (Kammermusik). Sie ist Mitglied der Stiftung " Live-Music-Now". Seit 2001 arbeitet sie mit der Liedklasse von Prof. W. Rieger - insbesondere mit der Sängerin Anna Molina zusammen. Mio gibt zahlreiche Solo- und Kammermusikkonzerte in Berlin und spielte bereits beim Mecklenburg-Vorpommern-Musikfestival.

Jürgen von Tomёi geboren 1937 in Stettin, Florentiner Name und Schweizer Pass vom baltischen Vater. NS – Zeit und Krieg überlebt. Ebenso div. Schulen in Deutschland und ab 1948 in der Schweiz. 1954 Grafikklasse Basel. 1957 Freundschaft mit Percy Petersen und Hanns Dieter Hüsch. Interessen damals schon: Tucholsky, Freud, Sinatra, Studententheater und Kabarett. 1964 Heirat mit Heide, danach 1 Sohn: Percy, eine Tochter: Tanja. Danach Karikaturen für Zeitungen seit 1966. Lehrer für Zeichnen an der KGS seit 1967. 15 Jahre lang über 100 Radiosendungen /Liedermacher aus aller Welt für DRS und WDR. 12 Jahre lang SP-Parlamentarier im Grossen Rat Basel. Fast 20 Jahre Jury-Mitglied Deutscher Kleinkunstpreis. Dazwischen: Kabarett-Texte, Kabarett-Regie, TV-Moderation, Theaterstatist, Hobbyschauspieler, Wahlkämpfe, Bücher Illustrationen, Ausstellungen usw. usw. Heute: Großvater, Lehrer SFG, Karikaturist FAZ

Hanns-Dieter Hüsch »Ganz früher – nicht in grauer Vorzeit – sondern als ich anfing, mich mit der Kleinkunst und dem Kabarett zu beschäftigen, nämlich in den Jahren 1946, 47 und 48, da war ich ja noch ein richtiger Liedermacher. Damals sagte man Chansonnier. Und dann erst fing ich an, neben den Liedern reine Texte zu schreiben, Gedichte und rhythmische Prosa, literarische Collagen, politische Satiren und Privatpoesien. Aber es entstanden auch immer wieder pure Geschichten, Kleinigkeiten, Allerweltsereignisse und Alltagserlebnisse, und dann die Geschichten, wo die Zuhörer immer zu mir kommen und sagen, sie müssen bei uns im Schrank gesessen haben. Und ich sage, das kann nicht sein, denn ich war an dem Tag ganz woanders. Menschengeschichten. Banalitäten. Nebensächliches. Unbedeutendes. Aber jeder fühlt sich angesprochen, sogar ertappt und lacht hoffentlich über sich selbst. Und die Erzählungen nehmen kein Ende. Ich erzähle von mir, meiner Frau, von meinem Gegen-über, von der Welt und meinem Hund, von uns allen, von Euch, von den Alten, den jungen, den Ver- lierern und Gewinnern, von den Vorurteilen und den Nachreden: Meine Geschichten, die auch Eure oder Ihre Geschichten sein können, denn wir sind alle Säugetiere und mit Haut und Haaren, Leib und Seele verwandt. Und davon zu erzählen, war schon immer meine Lieblingsbeschäftigung.«

 



 


 


Aufnahme um 1929 Theodore Greve geb. Mozer & Hund - Sitzecke am Haus mit Blick auf die Heimatstadt

 
Top