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Fritz Greve
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(Aufnahme des Malers Fritz Greve in seinem Atelier um 1930) 

geboren am 17.08.1863 in der Wargentiner Straße in Malchin/Mecklenburg, studierte er nach dem Militärdienst an der Kunstakademie in Berlin.

Nach dem Studium an den Kunstgewerbeschulen in Dresden, Frankfurt/Main und an der Akademie Berlin ist er von 1902 bis 1928 als Lehrer an der Kunstschule Berlin tätig. 1902 wurde er zum Professor an der Königlichen Kunstschule zu Berlin ernannt und lebte in Berlin-Charlottenburg.

Neben der Lehrtätigkeit malte er Porträts, Stillleben und Landschaften, Altarbilder und Fresken (Waren/Müritz, Sternberg, Grabow und Hohen Mistorf). Er gilt als der bedeutendste mecklenburgische Kirchenmaler seiner Zeit. Eines seiner bekanntesten Werke ist das Gemälde „Landtag an der Sagsdorfer Warnowbrücke bei Sternberg am 20.Juli 1549“ in der Turmhalle der Kirche zu Sternberg. Sein wohl gelungenstes Wandgemälde "Jesus und  seine Jünger" wurde leider Anfang der fünziger Jahre aus der Warener Marienkirche entfernt, wo es heute wieder restauriert wird.

In den zwanziger Jahren galt Prof. Fritz Greve als "Graue Eminenz" der mecklenburgischen Maler und beschickte zahlreiche bedeutende Kunstausstellungen u.a. die Große Berliner Kunstausstellung, den Glaspalast München sowie den Dresdener Kunstverein. Auch auf Ausstellungen der mecklenburgischen Künstlervereine in Rostock und Schwerin war er präsent. Als Illustrator zahlreicher deutscher Heldensagen und Erzählungen aus dem mecklenburgischen Volksleben war er ausserordentlich erfolgreich.

1928 kehrte er aus Berlin in seine geliebte Heimat zurück und gründete in seiner Geburtsstadt Malchin eine Malschule. Fritz Greve stirbt am 02. April 1931 auf seinem um 1910 errichteten Ruhesitz in Jettchenshof bei Malchin.

Seine Arbeiten befinden sich in zahlreichen Museen u.a. im Landesmuseum Schwerin, Rostock sowie den Heimatmuseen Teterow und Malchin.




Ehrengrab auf dem Friedhof der Stadt Malchin zusammen mit Ehefrau Theodore Greve, geb. Mozer und den 2 Schwägerinnen Marie und Dorothee. Ebenfalls beerdigt wurden hier die Schwiegereltern Frau und Herr Medizinalrat Mozer, geb. Karsten.

 
 

 
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